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Steigern der Systemleistung Ihres PC ohne Erweiterung des Speichers (Windows 7)

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Mit den Anweisungen in diesem Dokument können Sie die Leistung von Windows und anderer Software verbessern. Im Folgenden wird erklärt, wie Sie die Systemleistung verbessern können, indem Sie mehr Ressourcen zur Verfügung stellen.
Erfahren Sie in den nachfolgenden Abschnitten, wie Sie Ihren Computer dazu bringen können, schneller zu laufen.
Weitere Informationen zur Leistungsverbesserung Ihres Computers sehen Sie in dem Video Erweiterung der Systemressourcen .
HP empfiehlt, den HP Support Assistant regelmäßig zu nutzen. Verwenden Sie dieses Tool, um Ihren Computer zu warten.
HINWEIS:Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie die aktuelle Version verwenden oder ob Ihr Betriebssystem auf Windows 7 aktualisiert wurde, sollten Sie die aktuelle Version von HP Support Assistant von der HP-Website herunterladen.
Führen Sie HP Support Assistant aus, um Ihren Computer zu überprüfen und Informationen zu verfügbaren Wartungsaufgaben zu erhalten. Nachdem die Überprüfung abgeschlossen ist, wird eine Liste mit Wartungsaufgaben angezeigt. Überprüfen Sie sämtliche empfohlene Aktionen und führen Sie durch.
Demonstration
  1. Klicken Sie auf Start , Alle Programme , HP und dann auf HP Support Assistant . Oder klicken Sie auf das Symbol für den HP Support Assistant auf dem Desktop.
  2. Klicken Sie im Hauptmenü auf Wartung .
    Abbildung 1: Fenster "HP Support Assistant"
    Fenster
  3. Klicken Sie auf Aktualisieren , um das Fenster Systemanalyse zu öffnen und den Analysevorgang zu starten.
    Abbildung 2: Schaltfläche "Aktualisieren"
    Position der Schaltfläche
    Abbildung 3: Fenster "Systemanalyse"
    Fenster
    Während HP Support Assistant Ihren Computer analysiert, wird neben der Aufgabe, die der Support Assistant gerade ausführt, ein grün-roter Kreis angezeigt.
  4. Nach Abschluss der Systemanalyse wird eine Liste mit wichtigen erforderlichen Maßnahmen angezeigt. Führen Sie diese Maßnahmen durch.
Wenn der Computer nach der Verbindung mit dem Internet langsam ist, sind möglicherweise Adware- oder Spyware-Programme auf Ihrem Computer installiert. Sowohl Spyware- als auch Adware-Programme nutzen die Internetverbindung, um im Hintergrund den Up- und Download von Daten durchzuführen. Einige dieser Daten können vertraulicher Natur sein oder es kann sich um unerwünschte Werbung handeln.
Lassen Sie Antiviren- oder Antispyware-Software nach Viren oder Spyware suchen. Entfernen Sie alle gefundenen Viren und Spyware-Programme. Weitere Informationen finden Sie in Über Spyware, Adware und Browser Hijacking-Software (in englischer Sprache).
Schließen Sie Softwareprogramme, die gerade nicht verwendet werden. Durch das Minimieren eines Programmfensters wird nicht verhindert, dass dieses Programm den Prozessor und Arbeitsspeicher des Computers weiter beansprucht. Für eine Verbindung zum Internet, das Betrachten eines TV-Programms oder eines Videos, zum Spielen, die Wiedergabe von Musik und das Ausführen von Virenscans werden viele Systemressourcen benötigt. Wenn Sie mehr als eines dieser Programme einsetzen, wird der Ressourcenbedarf addiert und das System wird langsamer. Führen Sie Virenscans und andere Systemprogramme möglichst dann aus, wenn der Computer gerade nicht genutzt wird oder wenn Sie nicht am Computer arbeiten.
Bei einem Systemstart-Programm handelt es sich um Software, die beim Start von Windows geöffnet wird. Wenn Sie im Laufe der Zeit immer mehr Programme installieren, nimmt die Anzahl der kleinen Symbole im Infobereich der Taskleiste zu (diese befinden sich normalerweise rechts unten im Bildschirm gleich neben der Uhr). Jedes dieser kleinen Symbole steht für ein Programm, das im Hintergrund ausgeführt wird und wertvolle Systemressourcen beansprucht. Bewegen Sie den Mauszeiger über jedes Symbol, um zu ermitteln, um welche Software es sich handelt. Häufig werden im Hintergrund Sicherheitsprogramme, Windows Update, Instant-Messaging-Software und Multimediaprogramme geladen und ausgeführt. Sie können die Systemressourcen erhöhen, indem Sie das Laden dieser Tasks verhindern oder deren Einstellungen ändern. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten, da die betreffenden Programme von unterschiedlichen Orten aus gestartet werden.
Abbildung 4: Symbole in der Taskleiste
 Taskleiste
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um zu verhindern, dass bestimmte Programme beim Start von Windows ausgeführt werden.
Demonstration
VORSICHT: Deaktivieren Sie nur Programme, deren Funktion Ihnen bekannt ist und die nicht benötigt werden. Die Deaktivierung wichtiger Systemkomponenten kann Probleme verursachen.
  1. Klicken Sie auf Start und geben Sie msconfig im Suchfeld ein. Klicken Sie auf msconfig .
    Falls Sie aufgefordert werden, ein Administrator-Kennwort einzugeben bzw. zu bestätigen, tun Sie dies.
    Abbildung 5: Aufrufen des Systemkonfigurationsprogramms
    Aufrufen des Systemkonfigurationsprogramms
    Das Systemkonfigurationsprogramm wird geöffnet.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein und dann auf Benutzerdefinierter Systemstart .
    Abbildung 6: Registerkarte "Allgemein"
    Registerkarte
  3. Wählen Sie dann die Registerkarte Systemstart aus und deaktivieren Sie die Kontrollkästchen für alle Tasks, die für das System nicht relevant und unerwünscht sind.
    Wenn Sie sich über einen Task nicht im Klaren sind, notieren Sie dessen Namen und führen Sie eine Internetrecherche durch. Wenn Sie nicht wissen, worum es sich beim jeweiligen Task handelt, deaktivieren Sie ihn nicht. Eine Liste der Dateien, von denen empfohlen wird, sie nicht zu entfernen, finden Sie im HP Support-Dokument: Verwenden des Microsoft-Systemkonfigurationsprogramms unter Windows 7 .
    Abbildung 7: Registerkarte "Systemstart"
    Registerkarte
  4. Klicken Sie auf Übernehmen und dann auf OK , um die Änderungen zu übernehmen. Starten Sie den Computer neu.
  5. Klicken Sie bei der entsprechenden Aufforderung auf Neu starten .
    Abbildung 8: Neustarten des Computers
    Neustarten des Computers
  6. Wenn Windows oder eine andere Anwendung nach dem Deaktivieren eines Tasks nicht mehr ausgeführt werden kann, führen Sie einen Neustart aus und machen Sie die Änderung wie oben beschrieben wieder rückgängig. Drücken Sie bei Bedarf F8, nachdem der erste blaue Startbildschirm von HP (nach dem Einschalten des Computers) angezeigt wurde, um im abgesicherten Modus zu starten. Weitere Informationen finden Sie unter Abgesicherter Modus von Windows 7 .
Wenn Sie diese Schritte ausführen, wird Windows unter Verwendung der Option "Benutzerdefinierter Systemstart" ausgeführt. Das bedeutet, dass Windows das Starten der ausgewählten Programme verhindert. Wenn der benutzerdefinierte Systemstart zu einem späteren Zeitpunkt deaktiviert wird, werden die ausgewählten Programme auch wieder gestartet.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Laden unerwünschter Komponenten zu verhindern:
Demonstration
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich des Windows-Desktops und wählen Sie Neu und Ordner aus. Geben Sie dem Ordner den Namen Keinautostart . Dieser Ordner kommt später zum Einsatz.
  2. Klicken Sie auf Start , Alle Programme . Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Autostart und dann auf Öffnen .
    Der Ordner "Autostart" wird geöffnet.
    Abbildung 9: Ordner "Autostart"
    Ordner
  3. Alle Symbole in der Liste weisen auf Programme hin, die beim Start von Windows geladen werden. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das jeweilige Symbol und wählen Sie Eigenschaften aus, um weitere Informationen zu diesem Symbol anzuzeigen.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf jedes unerwünschte Symbol und wählen Sie Ausschneiden aus.
  5. Öffnen Sie mit einem Doppelklick den vorher erstellten Ordner Keinautostart auf dem Desktop.
  6. Klicken Sie mit der rechten Maustaste im Ordner Keinautostart und wählen Sie dann Einfügen aus. Die aus dem Ordner "Autostart" ausgeschnittenen Symbole werden nun in den Ordner "Keinautostart" eingefügt.
  7. Starten Sie den Computer neu.
    Alle aus dem Ordner "Autostart" entfernten Elemente werden beim Start von Windows nicht mehr ausgeführt. Sie können die Programme starten, indem Sie im Ordner Keinautostart auf das gewünschte Symbol doppelklicken.
Demonstration
  1. Doppelklicken Sie auf dem Windows-Desktop auf Papierkorb .
  2. Stellen Sie alle versehentlich gelöschten Einträge wieder her, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und dann Wiederherstellen auswählen.
  3. Klicken Sie auf Papierkorb leeren . Windows löscht daraufhin den Inhalt des Papierkorbs von der Festplatte (C: ist am gebräuchlichsten).
  4. Klicken Sie zum Bestätigen auf Ja .
  5. Schließen Sie den Papierkorb.
Durch das Löschen temporärer Dateien und Ordner wird der Festplattenspeicher erhöht und Windows greift schneller auf die Festplatte zu. Darüber hinaus werden Probleme mit dem Zwischenspeichern von Druckaufträgen behoben. Windows speichert Dateien, die nur zeitweise benötigt werden, temporär in einem Ordner TEMP. Mit der Zeit können diese Dateien sich summieren und Probleme verursachen. Gehen Sie anhand folgender Schritte vor, um diese Dateien zu löschen:
Demonstration
  1. Schließen Sie alle geöffneten Programme.
  2. Klicken Sie auf Start , Alle Programme , Zubehör , Systemprogramme und dann auf Datenträgerbereinigung .
    Abbildung 10: Auswählen des Laufwerks
    Auswählen des Laufwerks
  3. Wählen Sie das Laufwerk aus, das Sie bereinigen möchten und klicken Sie dann auf OK .
    Mit einer Meldung werden Sie informiert, dass das Datenträgerbereinigungsprogramm berechnet, wie viel Speicherplatz auf dem gewählten Datenträger freigegeben werden kann.
    Abbildung 11: Datenträgerbereinigung-Fortschrittsanzeigefenster
    Datenträgerbereinigung-Fortschrittsanzeigefenster
  4. Versehen Sie die Dateitypen, die vom Datenträgerbereinigungsprogramm gelöscht werden sollen, mit einem Häkchen. Temporäre Dateien können bedenkenlos gelöscht werden.
    VORSICHT:Die Auswahl einiger Optionen kann sich negativ auswirken. Beispiele: Wenn Sie "Ruhezustandsdateibereinigung" auswählen, wird eventuell verhindert, dass der Computer in den Ruhezustand schaltet. Wenn Sie "Setup-Protokolldateien" auswählen, werden die Dateien gelöscht, die dem Online-Telefonsupport bei der Fehlersuche nach Installationsproblemen helfen. Wenn Sie nicht genau wissen, was gelöscht werden kann, sollten Sie erst dann eine bestimmte Datei löschen, wenn Sie ausschließen können, dass diese für den Betrieb des Computers essenziell ist.
    Abbildung 12: Datenträgerbereinigung
    Datenträgerbereinigung
  5. Klicken Sie auf OK .
  6. Klicken Sie auf Dateien löschen .
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Integrität der Festplatte unter Windows 7 zu überprüfen. Schließen Sie alle geöffneten Programme, bevor Sie die Datenträgerprüfung beginnen.
Demonstration
  1. Schließen Sie alle geöffneten Programme.
  2. Klicken Sie auf Start und dann auf Computer .
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu prüfende Festplatte und dann auf Eigenschaften .
    Abbildung 13: Auswählen der Festplatteneigenschaften
    Auswählen der Festplatteneigenschaften
  4. Klicken Sie im Fenster "Eigenschaften" auf die Registerkarte Extras .
    Abbildung 14: Registerkarte "Extras"
    Registerkarte
  5. Klicken Sie unter "Fehlerüberprüfung" auf Jetzt prüfen .
    Falls Sie aufgefordert werden, ein Administrator-Kennwort einzugeben bzw. zu bestätigen, tun Sie dies.
  6. Aktivieren Sie bei Bedarf die Kontrollkästchen neben Dateisystemfehler automatisch korrigieren und Fehlerhafte Sektoren suchen/wiederherstellen .
    VORSICHT:Das Prüfen und Beheben von Festplattenfehlern kann eine Stunde oder länger in Anspruch nehmen, je nachdem, wie groß Ihre Festplatten sind. Sie können Ihren Computer während dieses Vorgangs NICHT benutzen.
    Abbildung 15: Optionen der Festplattenprüfung
    Optionen der Festplattenprüfung
  7. Klicken Sie auf Start .
    Wird ein Fenster geöffnet, das besagt, dass Windows die Festplatte nicht prüfen kann, solange sie verwendet wird , klicken Sie auf Festplattenprüfung planen und folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm, um den Computer neu zu starten und die Festplatte auf Fehler zu scannen.
    Abbildung 16: Windows kann die Festplatte nicht prüfen, solange sie verwendet wird
    Windows kann die Festplatte nicht prüfen, solange sie verwendet wird
Das Defragmentierungsprogramm sammelt über die Festplatte verteilte Programmdaten und fasst sie auf dem Laufwerk effizienter in Gruppen zusammen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Festplatte zu defragmentieren:
Demonstration
  1. Schließen Sie alle geöffneten Programme. Hierzu gehören auch im Hintergrund ausgeführte Programme wie Virenscanner.
  2. Klicken Sie auf Start , Alle Programme , Zubehör , Systemprogramme und dann auf Defragmentierung .
    HINWEIS:Wenn das Defragmentierungsprogramm wiederholt gestartet wird, bedeutet dies, dass ein im Hintergrund ausgeführtes Programm noch immer auf die Festplatte zugreift. Starten Sie den Computer im abgesicherten Modus neu und wiederholen Sie den Vorgang. Weitere Informationen finden Sie unter Abgesicherter Modus von Windows 7 .
  3. Klicken Sie auf Defragmentieren . Je nach Datenmenge auf Ihrer Festplatte kann dies einige Minuten oder einige Stunden in Anspruch nehmen. Sie können das Programm jederzeit durch Klicken auf Defragmentierung abbrechen .
    Abbildung 17: Defragmentierung
    Defragmentierung
Zugeordneter Speicherplatz von Programmen, die nicht mehr verwendet werden, kann zu Problemen führen. Mit der Zeit wird der ungenutzte Arbeitsspeicher immer umfangreicher, sodass Windows immer langsamer wird und häufiger Daten auf der Festplatte zwischengespeichert werden müssen. Von Speicherverlust betroffene Computer funktionieren nach dem Einschalten zunächst ordnungsgemäß, werden jedoch nach dem Öffnen und Schließen mehrerer Programme deutlich langsamer.
Speicherverluste können beispielsweise auftreten, wenn ein Programm geschlossen wird, bevor es vollständig geöffnet war. Programme sollten vollständig geöffnet sein, bevor Sie schließen. Warten Sie nach dem Starten eines Programms generell 5 Sekunden ab, bevor Sie es wieder schließen, auch wenn das Programm unbeabsichtigt geöffnet wurde.
In seltenen Fällen kann eine inkompatible Software während der Ausführung weiterhin Speicher zuweisen, sodass das System langsamer und schließlich vollständig blockiert wird.
Um Speicherverluste sofort zu beheben, führen Sie einen Neustart des Computers aus. Um das Problem dauerhaft zu beseitigen, ermitteln Sie mithilfe folgender Schritte, durch welche Programme das Problem verursacht wird:
  1. Starten Sie eine neue Windows-Sitzung, indem Sie den Computer herunterfahren und dann wieder einschalten.
  2. Drücken Sie Strg + Alt + Entf und wählen Sie dann Task-Manager starten aus, um das Fenster "Task-Manager" zu öffnen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Leistung , um den verfügbaren Arbeitsspeicher anzuzeigen.
    Abbildung 18: Registerkarte "Leistung" im Task-Manager
    Registerkarte
  4. Klicken Sie auf die Schaltfläche Ressourcenmonitor , um anzuzeigen, wie Ihr Computer den Arbeitsspeicher verwendet.
    Falls Sie aufgefordert werden, ein Administrator-Kennwort einzugeben bzw. zu bestätigen, tun Sie dies.
  5. Klicken Sie auf den Pfeil, um den Bereich "Arbeitsspeicher" zu erweitern und blättern Sie nach unten, um anzuzeigen, welche Programme auf den Speicher zugreifen.
    Abbildung 19: Ressourcenmonitor
    Ressourcenmonitor
  6. Öffnen Sie ein Programm, von dem Sie vermuten, dass es den Computer langsamer arbeiten lässt.
  7. Prüfen Sie den Prozentsatz des verwendeten physikalischen Speichers und notieren Sie ihn.
  8. Schließen und öffnen Sie das betreffende Programm mehrmals hintereinander und vergleichen Sie jeweils den Wert für den Prozentsatz des verwendeten physikalischen Speichers mit dem notierten Wert. Warten Sie mit dem erneuten Öffnen des Programms jedes Mal etwa 10 Sekunden.
  9. Sollte der Prozentsatz des verwendeten physikalischen Speichers fortlaufend zunehmen, tritt ein Arbeitsspeicherverlust auf. Wenden Sie sich an den Hersteller des Programms und fragen Sie nach Patches oder Korrekturprogrammen.
  10. Bleibt der Wert für den verwendeten physikalischen Speicher jedes Mal gleich oder ähnlich, wird der Speicherverlust wahrscheinlich nicht durch das betreffende Programm verursacht.
Windows verwendet ungenutzten (freien) Speicherplatz für verschiedene Vorgänge, z. B. das Zwischenspeichern von Daten sowie für den virtuellen Arbeitsspeicher. Der Computer arbeitet u. U. nicht zuverlässig, wenn der freie Speicherplatz unter fünf Prozent des gesamten Speicherplatzes fällt.
VORSICHT:Sie sehen möglicherweise ein RECOVERY (D:) oder FACTORY_IMAGE (D:) festplatte. Dieses Laufwerk ist für die Systemwiederherstellung reserviert und sollte nur zu diesem Zweck eingesetzt werden.
So überprüfen Sie den freien Speicherplatz auf der Festplatte:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Computer .
  2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Festplatte (C: ist am gebräuchlichsten) und klicken Sie dann auf Eigenschaften .
  3. Überprüfen Sie die Angabe neben "Freier Speicherplatz".
    Abbildung 20: Festplatteneigenschaften
    Festplatteneigenschaften
Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Laden unerwünschter Programme zu verhindern und Festplattenspeicherplatz freizugeben:
Demonstration
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Systemsteuerung .
  2. Klicken Sie unter Programme auf Programm deinstallieren .
    Das Fenster Programm deinstallieren oder ändern wird geöffnet.
    Abbildung 21: Deinstallieren oder Ändern eines Programms
    Deinstallieren oder Ändern eines Programms
  3. Wählen Sie das Programm, das Sie entfernen möchten, aus.
  4. Klicken Sie am oberen Ende der Programmliste auf Deinstallieren oder Deinstallieren/Ändern .
  5. Lesen Sie alle Meldungen, die während des Entfernens der Software von Ihrem Computer angezeigt werden und reagieren Sie auf sie.
Die Systemwiederherstellung ist eine Funktion von Windows, die Systemsoftware und -einstellungen auf den Zustand eines bestimmten Zeitpunkts zurücksetzen kann. Dazu speichert sie Änderungen, die an Systemdateien zu einem Wiederherstellungspunkt vorgenommen wurden. Diese Wiederherstellungspunkte nehmen viel Festplattenspeicherplatz in Anspruch. Ohne Änderungen an den Einstellungen kann die Systemwiederherstellung bis zu vier Prozent der Festplatte mit Wiederherstellungspunkten belegen, unabhängig von der Größe der Festplatte.
VORSICHT:Wenn Systemprobleme vorliegen und Sie Ihren Computer möglicherweise auf einen Zustand zu einem früheren Zeitpunkt zurücksetzen müssen, entfernen Sie die Wiederherstellungspunkte NICHT.
VORSICHT:Das Auswählen der Option Computerschutz deaktivieren wird verhindern, dass das System künftige Wiederherstellungspunkte erstellt. Sie können die Festplatte ohne Wiederherstellungspunkte nicht wiederherstellen.
Gehen Sie anhand der folgenden Schritte vor, um den Speicherplatz, den die Systemwiederherstellung für die Wiederherstellungspunkte verwendet, zu reduzieren.
Demonstration
  1. Klicken Sie auf Start . Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer und dann auf Eigenschaften .
  2. Klicken Sie im Task-Bereich links auf Computerschutz .
    Abbildung 22: Computereigenschaften
    Bildschirm
    Falls Sie aufgefordert werden, ein Administrator-Kennwort einzugeben bzw. zu bestätigen, tun Sie dies.
    Das Fenster "Systemeigenschaften" wird mit ausgewählter Registerkarte "Computerschutz" geöffnet.
    Abbildung 23: Computerschutz
    Computerschutz
  3. Klicken Sie auf Konfigurieren .
  4. Um den Festplattenspeicherplatz, den das System für die Systemwiederherstellung verwendet, zu reduzieren, schieben Sie den Regler Maximale Belegung: auf 2 %. Sie können einen höheren oder niedrigeren Prozentwert auswählen, je nachdem, wie viele Wiederherstellungspunkte Sie erstellen möchten und wie viel Speicherplatz Ihre Festplatte aufweist.
    Abbildung 24: Schieberegler "Maximale Belegung"
    Schieberegler
  5. Klicken Sie auf OK .

Erstellen eines Wiederherstellungspunkts

Die Systemwiederherstellung erstellt automatisch jede Woche oder nach jeder Systemänderung einen Wiederherstellungspunkt. Sie können manuell einen Wiederherstellungspunkt erstellen, um Ihre derzeitigen Systemdateien zu sichern.
Vorgehen beim Erstellen eines Wiederherstellungspunkts:
  1. Klicken Sie auf Start . Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer und dann auf Eigenschaften .
  2. Klicken Sie im Task-Bereich links auf Computerschutz .
    Abbildung 25: Computereigenschaften
    Bildschirm
    Die Registerkarte "Computerschutz" wird geöffnet.
    Falls Sie aufgefordert werden, ein Administrator-Kennwort einzugeben bzw. zu bestätigen, tun Sie dies.
    Abbildung 26: Computerschutz
    Computerschutz
  3. Klicken Sie auf Erstellen .
  4. Geben Sie eine Beschreibung für den Wiederherstellungspunkt ein und klicken Sie dann auf Erstellen .
  5. Klicken Sie auf Systemwiederherstellung , um Ihre Wiederherstellungspunkte anzuzeigen.
Softwarekonflikte können das System langsamer machen. HP, Microsoft und andere Softwarehersteller veröffentlichen Updates, um diese Probleme zu beheben. Besuchen Sie daher die Software-Downloadsite von HP und verwenden Sie das Windows Update-Tool regelmäßig.
Grafikfunktionen und -programme können viele Systemressourcen in Anspruch nehmen. Wenn Sie diese Funktionen deaktivieren, kann das die Systemleistung steigern. In diesem Abschnitt wird erklärt, wie Sie visuelle Effekte für eine optimale Leistung anpassen und wie Sie Windows Aero deaktivieren.

Anpassen der visuellen Effekte für optimale Leistung

Gehen Sie folgendermaßen vor, um visuelle Effekte, etwa die Menü- und Fenstergrafiken, zu verändern und so die Leistung zu optimieren:
Demonstration
  1. Klicken Sie auf Start . Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Computer und dann auf Eigenschaften .
    Das Fenster "System" wird geöffnet.
  2. Klicken Sie auf Erweiterte Systemeinstellungen .
    Falls Sie aufgefordert werden, ein Administrator-Kennwort einzugeben bzw. zu bestätigen, tun Sie dies.
    Das Fenster "Systemeigenschaften" wird mit ausgewählter Registerkarte "Erweitert" geöffnet.
  3. Klicken Sie unter "Leistung" auf Einstellungen .
    Abbildung 27: Systemeigenschaften
    Erweiterte Systemeigenschaften
  4. Wählen Sie die Option Für optimale Leistung anpassen und klicken Sie auf OK .
    Abbildung 28: Leistungsoptionen
    Leistungsoptionen
Windows 7 bietet ein visuelles Design namens Aero. Mit Windows Aero lassen sich die Fensterfarben verändern und es können alternative Ansichten ausgewählt sowie Fensterränder transparent dargestellt werden.
VORSICHT: Wenn Sie Aero deaktivieren, kann dies die Systemleistung enorm verbessern. Einige Programme lassen sich dann jedoch möglicherweise nicht mehr öffnen. Wenn Sie beispielsweise einen HP TouchSmart-Computer besitzen, kann die HP TouchSmart-Software nicht mehr geöffnet werden, wenn Aero deaktiviert ist.
Zwar bietet Windows Aero Vorteile bei der Arbeit mit Ihrem Computer, doch wird dafür die Systemleistung beeinträchtigt. Wenn Sie die Windows Aero-Funktionen nicht verwenden und die Leistung Ihres Systems verbessern möchten, gehen Sie folgendermaßen vor, um Windows Aero zu deaktivieren und ein anderes Design einzustellen:
Demonstration
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine freie Stelle des Desktops und wählen Sie Anpassen aus.
    Das Fenster "Anpassung" wird geöffnet.
    Abbildung 29: Fenster "Anpassung"
     Fenster
  2. Wählen Sie ein Design aus, das kein Aero-Design ist.
Verlängern Sie die Lebensdauer Ihres PC, indem Sie potenziell schädlichen Staub, Schmutz, Tierhaare und sonstige Ablagerungen entfernen.
Weitere Informationen zum korrekten Reinigen Ihres Desktop-PC finden Sie im Support-Dokument HP-PCs – Reinigen Ihres Desktop-PC .
Weitere Informationen zum korrekten Reinigen Ihres Notebook-PCs finden Sie im Support-Dokument HP-Notebook-PCs – Reinigen Ihres Notebook-PCs .
Befolgen Sie einen Wartungsplan (siehe unten), um Ressourcen freizugeben und sicherzustellen, dass der Computer langfristig optimal läuft.
Empfohlener Wartungsplan
Tägliche AufgabenWöchentliche AufgabenMonatliche AufgabenVierteljährliche Aufgaben
Verwalten von E-Mails

  • Löschen Sie E-Mails von unbekannten Sendern.
  • Öffnen Sie nur vertrauenswürdige Anhänge.
  • Organisieren Sie Ihre E-Mails.
Schützen des Computers vor Viren, Adware und Spyware

  • Aktualisieren Sie Definitionsdateien oder richten Sie eine automatische wöchentliche Aktualisierung ein.
  • Führen Sie einen vollständigen Test auf Viren, Adware oder Spyware aus oder richten Sie einen automatischen wöchentlichen Scan ein.
Verwenden von Windows Update

Suchen Sie nach Aktualisierungen oder richten Sie eine automatische monatliche Aktualisierung ein.
Einrichten neuer Kennwörter
Optimieren der Systemleistung

Prüfen des Startmenüs

Stellen Sie das Startmenü so ein, dass nur benötigte Anwendungen geöffnet werden.
Reinigen von Computer, Monitor, Tastatur und Maus

Saugen Sie mit einem tragbaren Sauger Staub und Ablagerungen aus den Lüftungsbereichen.
Bereinigen von Webbrowser-Dateien

  • Löschen Sie Cookies.
  • Löschen Sie den Cachespeicher.
  • Löschen Sie Verlaufsdateien.
Bereinigen des Desktops

Löschen bzw. entfernen Sie Symbole und Programme, die Sie nicht benötigen.